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Konzert zum Karfreitag: Beeindruckende Solisten im feierlichen Konzert

Datum:25. March 2008
Zeitung:Dürener Nachrichten
Der Kammerchor und das Streich-quartett der Capella Villa Duria boten zum Karfreitag ein stimmungsvolles Konzert in der Pfarrkirche St. Maria Heimsuchung. Harmonischer Wohl-klang und ausgewogene Liederauswahl.

Besinnliche Stunden zum Feiertag: Wie jedes Jahr hatte die Cappella Villa Duria auch dieses Mal wieder zu einem Konzert zum Karfreitag in die 'Pfarrkirche St. Maria Heimsu­chung geladen und an die 80 Mu­sikliebhaber waren dem Ruf des Konzertforums gefolgt.

Mit Werken von Dietrich Buxtehude, Giovanni Battista Pergolesi, Johannes Brahms, Georg Philipp Telemann, Louis Vierne und Jo­seph Haydn wurde den Besuchern ein stimmungsvolles Programm geboten. Es musizierten der Kam­merchor und das Streichquartett der Capella Villa Duria, unterstützt von Peter Mellentin am Or­gerpositiv. Als Solisten waren Ka­tharina Knoll (Sopran), Eva Maria Bauchmüller (Sopran), Lis Dorlöchter (Alt) und Wolfgang Tombeux (Bass) zu hören. Die musika­lische Leitung von Chor und Strei­chern unterlag Johannes Esser, der zudem noch als Solist auftrat.

Im Mittelpunkt des gut anderthalbstündigen Konzerts standen Vertonungen von Texten der Kar­freitagsliturgie sowie die Brahms-Motette „Warum ist das Licht ge­geben dem Mühseligen". Chor und Streicher starteten wortlos in das Programm des feierlichen Konzerts, ließen die Musik für sich sprechen. Den Anfang machte rnan mit drei Kantaten aus dem Passions-Kantaten-Zyklus „Mem-bra Jesu nostri" von Buxtehude. Es folgten Auszüge aus Pergolesis In­terpretation des „Stabat Mater", der musikalischen Version des mittelalterlichen Gedichts, in dem die Gottesmutter ihren Schmerz um den Gekreuzigten besingt.

Beeindruckend: Die Werke des italienischen Musikers wurden von den Solistinnen Katharina Knoll und Lis Dorlöchter ohne Be­gleitung des Chors vorgetragen, dennoch verstanden es die Sänge­rinnen, mit ihren Stimmen die Pfarrkirche klanglich auszufüllen.

Überhaupt ließ das Konzert,„was musikalisches Können und Professionalität betraf, keine Wünsche offen. Das Zusammenspiel von Chor, Streicherquartett und Orgel-positiv wusste durch einen harmo-nischen Wohlklang zu gefallen und auch das Programm sorgte mit einer ausgewogenen Lieder-auswahl für einen positiven Ge­samteindruck,                        (ab)

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