Geschichte

 

Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
Victor Hugo

Seit nunmehr 10 Jahren steht der Name CAPPELLA VILLA DURIA für ein umfangreiches klassisches Konzertprogramm in der Stadt Düren, mittlerweile bekannt für seine musikalische Qualität und interessante Programmgestaltung.

Nach kontinuierlicher und systematischer Aufbauarbeit mit dem Madrigalchor der Musikschule Düren war für Johannes Esser, den Leiter der Musikschule,1993 ein Punkt erreicht, an dem ein neuer Antrieb zur Leistungssteigerung gefunden werden musste. Oberstes Ziel sollte das gute musikalische Ergebnis sein.

Der Name CAPPELLA VILLA DURIA markierte den Beginn einer neuen Konzerttradition in Düren!

Mit dem Mozart Requiem fing es an! Das Benefizkonzert zugunsten der Kriegsopfer in Bosnien am 16. November 1994, dem 50. Jahrestag der Zerstörung Dürens in der Marienkirche, war das erste große Konzert der CAPPELLA VILLA DURIA.

Das Jahr 1995 bot bereits ein Abonnementsystem für sechs Konzerte an. Im Programm erschien zum ersten Mal eine Oper konzertant! Das erste vollständige Jahresprogramm erschien für die Spielzeit 1997/98. Künstlerisch beraten und unterstützt von Kammersänger Prof. Kurt Moll entwickelte sich das vom Förderverein der Musikschule unter der Federführung von Dr. Gisela Hagenau getragene Konzertforum von Jahr zu Jahr weiter. Vom traditionellen Neujahrskonzert über das klassische Oratorienrepertoire und die konzertant aufgeführte Oper bis hin zu Kammerkonzerten auf Schloss Burgau oder der kleinen gotischen Kirche in Frauwüllesheim und den Freitagskonzerten im Foyer im Haus der Stadt reicht mittlerweile das Angebot der CAPPELLA VILLA DURIA. Das Belcantoprojekt, bei dem Schülerinnen und Schüler des Stiftischen Gymnasiums die konzertante Oper durch Moderation, szenische Einschübe, den Entwurf der Plakate und Programmhefte mitgestalten, wurde in den letzten Jahren zu einem Vorzeigemodell für innovative Projekte der Musikvermittlung in NRW.

Die weitreichenden Beziehungen von Johannes Esser und Kurt Moll bringen junge Künstler aus der ganzen Bundesrepublik nach Düren, die die persönliche Atmosphäre unserer Konzerte besonders schätzen. Diese Erfolgsstory der Cappella wurde möglich durch das Vertrauen, das die ersten Sponsoren, die Sparkasse Düren, RWE und Stadtwerke in die Verantwortlichen setzten. Zusätzlich halfen Firmen mit Inseraten in den Programmheften. Die in ehrenamtlicher Tätigkeit erfolgende Verwaltung und Organisation der Konzerte sowie die moderaten Honorare der Musiker tragen wesentlich dazu bei, dass sich diese Vielseitigkeit entwickeln konnte. Seit einigen Jahren verdeutlichen ein Zuschuss sowie ein Kooperationsvertrag die Anerkennung der Stadt Düren.

Ein besonderer Höhepunkt der 10jährigen Konzerttätigkeit der Cappella Villa Duria war neben den Aufführungen der großen Oratorien von Johann Sebastian Bach zum Bachjahr 2000, umrahmt von hochkarätigen Kammerkonzerten, die Wiederaufführung des großen spätromantisch-expressionistischen „Te Deum“ von Walter Braunfels nach 50 Jahren, das vom WDR aufgezeichnet und gesendet wurde. Ein besonderes Anliegen von Johannes Esser ist die Entdeckung unbekannter, jedoch sehr hörenswerter Oratorien wie des Requiem von Franz von Suppé.

Seit der Saison 2004/2005 erscheint das Konzertforum zusammen mit dem städtischen Angebot im neu entwickelten Kulturkalender „Spielzeit“.

Im Jahr des 10jährigen Jubiläums bietet die CVD für die Saison 2007/2008 einschließlich eines International Brass Festivals in Zusammenarbeit mit dem WDR 4 insgesamt 27 unterschiedliche und hochinteressante Konzert an.

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